Unsere Reise
Auf zwei Rädern um die Welt – unser großes Abenteuer
Nach vielen gemeinsamen Radreisen in den vergangenen Jahren war es endlich so weit: Am 29. Juni 2025 sind wir, Katrin und Matthias, zu unserer großen Weltreise mit dem Fahrrad aufgebrochen.
Eigentlich wollten wir der aufgehenden Sonne entgegenfahren, immer weiter nach Osten. Doch die politischen Spannungen und Unsicherheiten in Regionen wie dem Nahen Osten und Russland haben uns dazu gebracht, unsere Route noch einmal zu überdenken. Sicherheit geht vor, und Abenteuer gibt es schließlich auch anderswo genug!
Also hieß es für uns: Kurs Süd, Richtung Afrika!
Von Deutschland aus radelten wir zunächst durch Frankreich, Spanien und Portugal. Mediterrane Wärme, kleine Dörfer, beeindruckende Landschaften und die Atlantikküste machten diese ersten Monate zu einem wunderbaren Auftakt unserer Reise. Europa zeigte sich noch einmal von seiner schönsten Seite.
In Tarifa, am südlichsten Punkt des europäischen Festlands, setzten wir schließlich mit der Fähre nach Marokko über. Mit der Überfahrt nach Afrika fühlte sich plötzlich alles noch einmal ganz anders an. Ein neuer Kontinent, neue Kulturen und viele unbekannte Herausforderungen warteten auf uns. Jetzt begann das Abenteuer erst richtig!
Einmal entlang der Westküste durch Afrika
Was damals vor uns lag, ist inzwischen zu einem gewaltigen Reiseabschnitt geworden. Mittlerweile haben wir mit Südafrika das 21. afrikanische Land erreicht. Hinter uns liegen unzählige Kilometer auf zwei Rädern, staubige Pisten, endlose Straßen, tropischer Regen, sengende Hitze und Landschaften, die uns immer wieder ins Staunen versetzt haben.
Jedes Land hatte seinen ganz eigenen Charakter und bescherte uns neue Eindrücke, Begegnungen und Erlebnisse. Hier ein kleiner Rückblick auf unsere bisherigen Stationen:
Marokko war die erste von vielen spannenden Stationen auf unserer Route durch Afrika.
Mauretanien war kurz, aber intensiv.
Senegal und
Gambia: Nach der kargen Weite Mauretaniens fühlten sich Senegal und Gambia wie das Kontrastprogramm in grün an.
Guinea-Bissau und
Guinea: Der nächste Kontrast – rote Sandpisten und einfache Dörfer.
Sierra Leone: Friedliebende und freundliche Menschen.
Liberia: regenreich und heiß.
Elfenbeinküste: Lagunen und Pain au chocolat.
Ghana: Authentisch und Geschichte der Sklaverei.
Togo: Strände pur
Benin: Vodou und traditionelle afrikanische Kleidung
Nigeria: Viele tolle Menschen und Roadtrip pur
Kamerun: Tropische Vielfalt und viel Alkohol
Kongo: Urwald pur
Angola: Die Baobabs sind zurück
Namibia: Endlose Weite und Wildlife
Botswana: Wildlife ohne Ende
Sambia: Rafting auf dem Sambesi River
Simbabwe: Victoria Falls
Und nun sind wir in Südafrika angekommen. Damit rückt unser erstes großes Ziel, Kapstadt und das Kap der Guten Hoffnung, in greifbare Nähe!
Der Weg durch Afrika führte uns entlang der Westküste des Kontinents, durch Wüsten, Savannen, tropische Regionen, geschäftige Städte und kleine Dörfer.
Wir wollen Abenteuer erleben, andere Kulturen kennenlernen und die Natur unmittelbar erfahren. Mit dem Fahrrad unterwegs zu sein bedeutet für uns Freiheit, Entschleunigung und die Möglichkeit, Land und Leute auf eine ganz besondere Weise kennenzulernen.
Oft sind es gerade die kleinen Begegnungen am Straßenrand, die uns besonders im Gedächtnis bleiben. Natürlich gehören auch anstrengende Etappen und schwierige Straßen zum Alltag. Aber auch diese Erlebnisse sind Teil unseres Abenteuers.
Und wie geht es weiter?
Zunächst wollen wir unser erstes großes Ziel erreichen: Kapstadt und das Kap der Guten Hoffnung. Doch damit endet unsere Reise noch lange nicht. Von Kapstadt aus soll es per Schiff über die Antarktis nach Ushuaia in Argentinien gehen. Anschließend möchten wir Patagonien erkunden.
Wir freuen uns auf alles, was noch vor uns liegt, und nehmen Euch gerne weiter mit auf unsere Reise. Schön, dass Ihr dabei seid!
