Simbabwe – Victoriafälle
Nach dem Rhinoshooting geht es am gleichen Tag noch etwa 10 Kilometer weiter. Wir passieren die Grenze nach Simbabwe und überqueren die alte Stahlbrücke über die Schlucht des Sambesi.

Und hier erhaschen wir tatsächlich den ersten Blick auf die Viktoriafälle!

Unser Ziel ist das The Victoria Falls Hotel, ein herrschaftlicher Gebäudekomplex aus der Kolonialzeit. Ein bisschen Luxus gönnen wir uns für eine Nacht dann doch.

Schon bei der Ankunft werden wir von zuvorkommenden Portiers empfangen, die sich selbstverständlich auch um unser Gepäck kümmern. Die eindrucksvolle Empfangshalle, der malerisch angelegte Innenhof und die prachtvolle Terrasse mit Blick ins Grüne machen sofort klar, dass wir hier in einer anderen Welt angekommen sind.

Am Nachmittag steht der „High Tea“ auf der Terrasse auf dem Programm. Eine Auswahl erlesener Tees und für jeden von uns eine Etagère mit kleinen, kunstvoll angerichteten Köstlichkeiten. Dazu ein Pool, den wir ganz für uns allein haben. Am Abend genießen wir ein leckeres Dinner und dazu ein Gläschen Sekt. Das erste nach mehr als einem Jahr!

Auch das Frühstücksbuffet am nächsten Morgen lässt keine Wünsche offen. Aber irgendwann heißt es dann doch: genug Luxus, jetzt wollen wir endlich zu den Fällen.
Den Eingang des Victoria Falls National Park erreichen wir bequem zu Fuß und machen uns gemeinsam mit vielen anderen Besuchern auf den Weg. Der Fußweg führt über die gesamte Länge der Fälle und schlängelt sich direkt an der Kante der tiefen Schlucht entlang. Auf der gegenüberliegenden Seite sehen wir die Abrisskante des Sambesi.

Und dann sind da diese Wassermassen. Das Wasser schießt, fällt, rauscht und lärmt. Auf einer Länge von rund 1.700 Metern stürzen die Wassermassen der Viktoriafälle bis zu 110 Meter in die Tiefe. Dabei entsteht eine gewaltige Gischt, die bis zu 300 Meter in die Höhe steigt.
Ein Wasservorhang der Superlative. Eindrucksvoll, überwältigend, großartig und vor allem: feucht.

Ehrlich gesagt fehlen mir die schriftstellerischen Fähigkeiten, um dieses Naturereignis wirklich anschaulich zu beschreiben. Man muss es wahrscheinlich einfach selbst gesehen haben.
Am folgenden Tag geht es wieder zurück nach Kazungula in Botswana, diesmal allerdings auf der simbabwischen Seite. Die Straße ist nur wenig befahren und wir genießen die ruhige Fahrt.
Bis wir plötzlich einen Elefanten direkt am Straßenrand entdecken.

Einfach vorbeifahren? Lieber nicht. Wir bleiben stehen und warten auf das nächste Fahrzeug. Nach kurzer Zeit kommt ein Lastwagen, der uns und den Elefanten entdeckt. Der Fahrer hält an und stellt seinen Lkw direkt neben das Tier. Eine perfekte Gelegenheit für uns, gut abgeschirmt vorbeizufahren.

Puh! Da schlägt das Herz dann doch etwas schneller. So ein Elefant ist schon ein verdammt mächtiges Tier!
Viel Spaß beim Anschauen der Fotogalerie. Wenn du ein Bild anklickst, werden die einzelnen Aufnahmen größer dargestellt.



